Es gibt Rezepte, die nimmt man nicht einfach mit nach Hause – sie nehmen ein kleines Stück Urlaub mit. Genau so ist es mit Knuts Tomatengelee, das wir hier in der Toskana auf dem Podere kennen und lieben gelernt haben. Seit dem ersten Löffel gehört es für mich zu den schönsten Sommergerichten überhaupt. Es ist herrlich unkompliziert, schmeckt nach sonnengereiften Tomaten, frischem Basilikum und gutem Olivenöl und zeigt einmal mehr, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind.
Ob als kleine Vorspeise, zum Aperitif oder einfach mit einem knusprigen Stück Brot – dieses Gelee ist Sommer auf dem Teller.
Zutaten
- 750 ml Tomaten-Passata
- 100 ml hochwertiges Olivenöl
- 5 Blatt Gelatine oder die entsprechende Menge Agar-Agar
- 1 Messerspitze Zucker
- Mila Salz oder ein gutes Kräutersalz
- 1 Handvoll frische Basilikumblätter
Zubereitung mit Gelatine
Die Tomaten-Passata zusammen mit Zucker und etwas Salz in einem Topf erwärmen. Einen kleinen Teil der warmen Passata entnehmen und darin die zuvor eingeweichte Gelatine vollständig auflösen.
Die restliche Passata mit dem Olivenöl und den Basilikumblättern mit einem Stabmixer kräftig aufschäumen. Anschließend die Gelatinemischung sorgfältig unterrühren.
Die Masse entweder in kleine Förmchen füllen oder in einer größeren Form fest werden lassen. Für mehrere Stunden – am besten über Nacht – im Kühlschrank vollständig erkalten lassen.
Zubereitung mit Agar-Agar
Passata, Olivenöl, Zucker, Salz und Agar-Agar in einen Topf geben und unter ständigem Rühren etwa zwei Minuten sprudelnd kochen lassen. Anschließend die Basilikumblätter hinzufügen und alles mit dem Stabmixer fein aufschäumen.
Die Masse in kleine Förmchen oder eine größere Form füllen und im Kühlschrank vollständig fest werden lassen.
So serviere ich es am liebsten
Das Tomatengelee vorsichtig aus der Form lösen oder – wenn es in einer großen Schale fest geworden ist – in Scheiben schneiden. Auf Tellern anrichten, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit einer Prise Kräuter- oder Meersalz verfeinern.
Dazu gibt es nichts weiter als frisches, knuspriges Brot. Mehr braucht es nicht – und genau darin liegt der Zauber dieses wunderbaren Rezepts. Ein Hauch Toskana, den man sich ganz einfach nach Hause holen kann.