Eigentlich sind wir gar nicht besonders esoterisch.
Eigentlich glauben wir nicht, ein Engel würde „im Sonnenlicht stehen“ und auf uns aufpassen.
Eigentlich glauben wir, dass man die Dinge selbst in die Hand nehmen muss. Tja ...eigentlich!
Eigentlich begann es mit dem Gefühl, dass unsere Zeit in Berlin langsam abgelaufen wäre. Vielleicht ein bisschen wie bei Mary Poppins: Nordwind! Und ein wenig verliebt waren wir schon immer in eine Ecke von Deutschland, die fast keiner kennt, das Ammerland, irgendwo ganz flach gelegt liegt dieser Sprengel hinter Bad Zwischenahn (Bad wie nochmal???) und Oldenburg. Unsere Freunde wissen, dass wir da immer wieder und seit Jahren ins Jagdhaus Eiden fahren, meistens um uns nach Silvester sehr gepflegt auszunüchtern. Und wir haben in der Ecke einige der schönsten Landpartien, Gut Horn zum Beispiel und natürlich Schloss Gödens.
Hier ist der Himmel weit, von ganz links bis nach ganz rechts, und voller Möwen, die Luft ist frisch und die Leute sind hier so richtig nett.
Ja, hier ein Haus, vielleicht mit Reet-Dach, das wäre was. Ich zeichnete einen Kreis um die Landkarte, hierhin und nicht weiter, und Sali begann zu suchen. Ein Haus, das er auf einem Immobilienportal fand, war ein Traum, es ließ ihn nicht mehr los, es verschwand nicht aus seiner Vorstellung, aber leider befand es sich außerhalb der von mir gesetzten Grenze.
Er hatte es mir gar nicht gezeigt. Dann rief seine Freundin Sabine an: Ein befreundeter Berliner Galerist würde das Haus seines verstorbenen Vaters verkaufen, ob er sich das nicht mal anschauen wollte. Er stieg nicht ein, es lag nicht im Radius. Als wir im letzten Jahr aus der Toskana kamen, rief unsere Freundin Sabine nochmal an. Sie hätte wirklich den Eindruck, dass das Haus durchaus zu uns passen könnte. Sali, wenig überzeugt, bat um das Exposé. Als sie es schickte, passierte dann sozusagen „Esoterik Teil 1“, das Haus, dass unsere Freundin schickte, was genau das Haus, das Sali bereits online gesehen hatte und das ihm nicht aus dem Kopf ging. Jetzt zeigte er es mir, ich war nicht überzeugt. Zu weit draußen.
Andererseits, tja, das Haus lag unmittelbar am Meer, nicht irgendwie in der Nähe der Küste, nein, es lag direkt am Deich.
Und dieses angeschlossene Atelierhaus, das sagte mir schon irgendwie etwas. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ein bisschen hatten mich die Bilder, die ich sah, schon irgendwie „angeflüstert“. Wir beschlossen nach der Landpartie auf Gut Horn hinzufahren. Freunde begleiteten uns, unser Patensohn Ole war dabei und Sali natürlich. Als mich Hannes, der Verkäufer und Sohn von Peter Kuckei, der Maler der das alte Haus renoviert und das neue Atelier gebaut hatte, in Empfang nahm und mich über das Grundstück ins Haus führte passierte gewissermaßen „Esoterik Teil 2“.
In mir wurde es still. Ich sah es.
Also: Es! Ich sah Sali und Rummel und mich. Ich sah unsere Bilder an den Wänden, ich sah die Küche und den Sturm der um das Haus fegen würde, den offenen Kamin, davor am Küchentisch unsere Freunde beim Wein. Kerzen im Fenster. Wir hatten eine Liste geschrieben, wie das Haus, das wir suchten so in ungefähr sein sollte. Ganz oben stand darauf, dass unser Haus ein „Weihnachtshaus“ sein müsste, der perfekte Ort für unsere geliebten Weihnachtsfeste.
Ich sah es jetzt, noch nie hatte ich ein Haus gesehen, das so sehr „Weihnachtshaus“ war, wie dieses nicht eben kleine Anwesen.
Ich schwieg noch, als ich mir schließlich das Atelier anschaute, diese unfassbaren Räume, völlig ungewöhnlich und einzigartig. Meine Freunde schauten mich fragend an. Aber sie hörten es natürlich auch, das wortlose, klare „Ja!“, das ich durch das große Fenster in die Wesermarsch rief. Der Rest in Geschichte. Unsere Geschichte. Und eine, die jetzt erst beginnt. Ich zeige Euch die neuen Räume, wenn ich sie eingerichtet habe.
Ich sage nur so viel: Es gibt Ideen ...

Ja, hier ein Haus, vielleicht mit Reet-Dach, das wäre was. Ich zeichnete einen Kreis um die Landkarte, hierhin und nicht weiter, und Sali begann zu suchen. Ein Haus, das er auf einem Immobilienportal fand, war ein Traum, es ließ ihn nicht mehr los, es verschwand nicht aus seiner Vorstellung, aber leider befand es sich außerhalb der von mir gesetzten Grenze.
Er hatte es mir gar nicht gezeigt. Dann rief seine Freundin Sabine an: Ein befreundeter Berliner Galerist würde das Haus seines verstorbenen Vaters verkaufen, ob er sich das nicht mal anschauen wollte. Er stieg nicht ein, es lag nicht im Radius. Als wir im letzten Jahr aus der Toskana kamen, rief unsere Freundin Sabine nochmal an. Sie hätte wirklich den Eindruck, dass das Haus durchaus zu uns passen könnte. Sali, wenig überzeugt, bat um das Exposé. Als sie es schickte, passierte dann sozusagen „Esoterik Teil 1“, das Haus, dass unsere Freundin schickte, was genau das Haus, das Sali bereits online gesehen hatte und das ihm nicht aus dem Kopf ging. Jetzt zeigte er es mir, ich war nicht überzeugt. Zu weit draußen.
Also: Es! Ich sah Sali und Rummel und mich. Ich sah unsere Bilder an den Wänden, ich sah die Küche und den Sturm der um das Haus fegen würde, den offenen Kamin, davor am Küchentisch unsere Freunde beim Wein. Kerzen im Fenster. Wir hatten eine Liste geschrieben, wie das Haus, das wir suchten so in ungefähr sein sollte. Ganz oben stand darauf, dass unser Haus ein „Weihnachtshaus“ sein müsste, der perfekte Ort für unsere geliebten Weihnachtsfeste. 